Deutsche Kadetten werden auf rumänischem Segelschulschiff ausgebildet

Großsegler „Mircea“ ist heimgekehrt Bild vergrößern (© Dragoș Bucovală) Der rumänische Großsegler „Mircea“ ist am 22. September in seinen Heimathafen Konstanza heimgekehrt – mit zahlreichen deutschen Kadetten an Bord! Der Grund für die deutsch-rumänische Kooperation auf hoher See: Das deutsche Segelschulschiff „Gorch Fock“, auf dem normalerweise der deutsche Marine-Nachwuchs ausgebildet wird, wird derzeit generalüberholt und ist deshalb nicht einsatzbereit. 

Botschafter Cord Meier-Klodt und Vizeadmiral Andreas Krause sowie Vertreter der Rumänischen Marine und der Kommunalbehörden nahmen an der Heimkehrzeremonie der „Mircea“ in Konstanza teil.

Auch der Großsegler „Mircea“ hat übrigens deutsche Wurzeln: Das Schiff wurde 1939 in der deutschen Werft Blohm & Voss fertiggestellt. Anfang August 2017 stach die „Mircea“ mit der gemeinsamen deutsch-rumänischen Besatzung von Wilhelmshaven aus in See. Auf der Fahrt nach Konstanza absolvierten die deutschen und rumänischen Kadetten gemeinsam einen Teil ihres Offizierstrainings – ein Beweis für die gute deutsch-rumänische Zusammenarbeit auch im militärischen Bereich.

Weitere Bilder von der Ankunft der „Mircea“ in Konstanza finden Sie hier.

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