Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich reiste mit einer Wirtschaftsdelegation vom 13. bis 16. Juni nach Rumänien.

Besuch von MP Stanislaw Tillich in Rumänien Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Bukarest / Mihai Constantineanu) Die Reise diente dem Ausbau der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Freistaat Sachsen und Rumänien. Begleitet wurde Tillich von einer rund 30-köpfigen Delegation, darunter der Abgeordnete des Sächsischen Landtages, Octavian Ursu, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, Peter Nothnagel, und zahlreiche Unternehmer.

Tillich betonte: „Mit der Reise möchte ich dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Sachsen und Rumänien zu vertiefen und neue Kooperationen zu ermöglichen. Zu guten Beziehungen tragen persönliche Begegnungen und Gespräche maßgeblich bei. Die hochrangigen Gesprächstermine sind nicht selbstverständlich und zeugen von der hohen Wertschätzung, die der Freistaat Sachsen in Rumänien genießt. Im Übrigen freue ich mich, in diesem besonderen Jubiläumsjahr in Rumänien zu Gast sein zu dürfen“, fügte der Ministerpräsident mit Blick auf den vor 25 Jahren unterzeichneten deutsch-rumänischen Freundschaftsvertrag hinzu.

Bildergalerie

In Bukarest absolvierte Tillich ein hochkarätiges Programm. Höhepunkt war ein Gespräch mit Staatspräsident Klaus Iohannis. Weitere Gespräche führte er unter anderem mit Premierminister Sorin Grindeanu, dem Minister für Wirtschaftsumfeld und Unternehmertum, Alexandru Petrescu, und der beigeordneten Ministerin für EU-Angelegenheiten, Ana Birchall. Zudem fand ein Austausch mit Vertretern der Zivilgesellschaft sowie ein Besuch der  Polytechnischen Hochschule statt.

Auf der zweiten Station der Reise - in Sibiu - standen unter anderem ein Gespräch mit der Bürgermeisterin von Sibiu, Astrid Fodor, Vertretern der deutschen Minderheit und Unternehmensbesuche auf dem Programm.

Die Unternehmensvertreter, die in Rumänien mit dabei waren, kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen, unter anderem aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Mikroelektronik und dem Automobilbau sowie aus den Bereichen Umwelttechnik, Energie und Life-Sciences. Die Wirtschaftsförderung Sachsen war maßgeblich an der Vorbereitung der Reise beteiligt und unterstützt die Firmen beim Auf- und Ausbau von Kooperationen in Rumänien.