Gedenken in Temeswar 73 Jahre nach Russlanddeportationen

73 Jahre nach dem Beginn der Russlanddeportationen der deutschen Minderheit aus Rumänien veranstaltete der Verein der ehemaligen Russlanddeportierten, vertreten durch Ignaz Bernhard Fischer, eine Gedenkfeier im Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar .

Die Eröffnungsrede und der Gottesdienst wurden von Herrn Fischer (Landesvorsitzendem und Gründungsvater des Vereins der Russlanddeportierten) abgehalten. Mit  bewegendem Worten  erinnerte  Herr Fischer an die  furchtbaren Geschehnisse und Schicksale der Leidesgenossen. Niemals dürfte man aufhören, sich zu erinnern.
Konsul Ralf Krautkrämer  hob die die Bedeutung einer beständigen Gedenkkultur hervor und würdigte die Leistung des Vereins der Russlanddeportierten auch  in der Vermittlung des historischen Geschehens für die nachfolgenden Generationen.
Einen gefühlvollen Abschluss der Veranstaltung bildeten das gemeinsame Singen des Liedes „Tief in Russland, in Stalino“ und eine Kranzniederlegung zu Ehren der Deportierten vor dem AMG-Haus.

Rede von Konsul Ralf Krautkrämer zur Gedenkfeier der Russlanddeportierten [pdf, 312.2k]

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